Vereinsausflug in den Chiemgau

 

Die Wanderfreunde Mösbach starteten am Mittwoch (02.06.10) zum diesjährigen Vereinsausflug nach Bayern. Mit 42 Teilnehmern an Bord ging es über Karlsruhe, Stuttgart, München in Richtung Chiemgau. In Oberaudorf im Inntal machten wir noch einen Stopp, um einen Permanenten Wanderweg zu Fuß zu erkunden. Allerdings meinte es der Wettergott nicht so gut, denn der Regen kam auch während der Wanderung wieder zurück. Danach fuhren wir zu unserem Hotel in Marquartstein. Am Morgen des Fronleichnamtages sah es aber auch nicht besser aus, deshalb haben wir die Fahrt auf dem Königssee abgesagt. Stattdessen fuhren wir nach Berchtesgaden um dort eine Führung im Salzbergwerk mitzumachen. Allerdings mussten wir ein paar Umwege machen, weil manche Bäche so gefüllt waren, dass diese Straßen überschwemmten. Aber die Besichtung des Salzbergwerkes hat alle Teilnehmer entschädigt. Danach hatte sich das Wetter einigermaßen gebessert, sodass doch noch an den Königsee gefahren wurde.

Am Freitag zog es uns an den Chiemsee, dort wurde ein Schiff bestiegen um die Herreninsel erreichen zu können. Auf dieser Insel hatte der König Ludwig sein 3. Schloss bauen lassen, das aber nicht mehr vollständig fertig gestellt wurde. Aber in den fertig gestellten Räumen konnte man den Prunk und die Verehrung der französischen Könige bewundern. Danach ging es auf die Fraueninsel und wieder zurück zum Hafen. Die Fahrt ging dann am Chiemsee entlang nach Stein an der Traun. Hier gibt es eine der letzten erhaltenen Höhlenburgen, in der ein grausamer Raubritter gelebt haben soll. Mit Taschenlampen bewaffnet, ging es durch dunkle und enge Gänge. Am Ende der Besichtigung stand man oben auf einem Berg.

Der Schützenverein von Marquartstein hat im Keller des Hotels einen Luftgewehr – Schießstand. An diesem Abend fand ein Gästeschießen statt. Die Gaudi war groß, wenn so mancher ungeübte Schütze die eigene kleine Scheibe nicht getroffen hat, dafür die vom Nachbar.

Am Samstag ging es bei schönem Wetter nach Bad Reichenhall, dort gibt es eine schöne Fußgängerzone und den Kurpark mit dem Gradierwerk. Damit man auch mal die Welt von oben betrachten konnte, wurde mit der Seilbahn auf die Kampenwand gefahren. Dort konnte man noch etwas wandern und in einer Alm eine Stärkung zu sich nehmen. Wir beobachteten auch einige Mutige, die in den Felsen das klettern übten.

 

Am Sonntag ging es dann wieder nach Hause, unterwegs wurde hinter München in Geltendorf noch eine Wanderung gemacht und in Malsch in einer Gaststätte wurde zum Abschluss das Abendessen eingenommen.

 

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